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Wie wirkt Hypnose? Hypnose als alltäglicher Zustand Jeder Mensch kann in einen hypnotischen Zustand versetzt werden, wenn er es möchte. Wir sind im Alltag oft in einem hypnoseähnlichen Zustand, z.B. beim Tagträumen, beim Lesen oder Fernsehen, beim Meditieren. Für jede Hypnose braucht es Bereitschaft, sich in diesen Zustand zu versetzen oder ver- setzen zu lassen, daher handelt es sich letztlich immer um eine Art von Selbsthypnose. Die Aufmerksamkeit nach innen gerichtet, die äussere Realität tritt in den Hintergrund. Dieser Zustand wird meist als sehr entspannend empfunden. Die Sinne sind wach und die Empfindung für den Körper und die Gefühle sind intensiver. Auch innere Bilder werden lebhafter erlebt. Mythos Hypnose Hypnose ist oft mit Vorurteilen besetzt, die vor allem auf Unwissen beruhen und daher mit Ängsten verbunden sind. Angst davor, jemandem ausgeliefert zu sein, von dem man kontrolliert werden könnte und der einem seinen Willen aufzwingt. Angst davor, Dinge zu tun, die man sonst nicht tun würde. Doch glauben Sie mir, kein Hypnotiseur kann Sie veranlassen, etwas zu tun, was gegen Ihre Natur, oder Ihre moralischen und ethischen Grundsätze verstößt. Klinische Hypnose ein altes Heilverfahren, das schon bei den Sumerern und alten Ägyptern bekannt war. Der Mythos, dass ein Mensch in Hypnose zu einem manipulier- baren Wesen ohne Kontrolle wird, wurde durch viele wissenschaftlich durchgeführten Untersuchungen der letzten vierzig Jahre gründlich widerlegt. Hypnose als unterstützender Wahrnehmungszustand im Coaching Im “Alpha-Zustand” der Hypnose sind Sie mehr in Kontakt mit inneren Bildern und den dazugehörigen Gefühlen als im “Beta-Zustand” des wachen Tagesbewusstseins. Suggestionen werden in Trance leichter angenommen und können für Prozesse von Unterstützung, Stärkung und Heilung genutzt werden. Suggestionen öffnen den Zugang zu verborgenen und unbewussten Potentialen und Ressourcen. Im Hypnocoaching verwenden wir hauptsächlich positive Bilder, die eine Art von neuer innerer Realität erzeugen - denn unser Unterbewusstsein unterscheidet nicht zwischen innerer und äußerer Realität: Was wir uns “vorstellen” ist für unser Gehirn in gewisser Weise ebenso “real”. Haben Sie gerade Hunger? Stellen Sie sich Ihr Lieblingsessen vor. Oder einen Traum-Strand. Oder das Zusammensein mit einem lieben Menschen. Spüren Sie eine Reaktion in Ihrem Körper? Empfinden Sie etwas? Wenn Sie sich Ihre Ziele und Problemlösungen “vorstellen” und sich in Hypnose durch Lösungsprozesse führen lassen, dann werden Sie diese Bilder als innere - zumindest mögliche - Realität verankern und das wiederum gibt Ihnen eine vorbereitende Blaupause, eine Matrix dafür, was es umzusetzen gilt. Hypnose in der Therapie: Zugang zum Unterbewusstsein Wir Menschen werden weit mehr von unserem Unterbewusstsein geleitet als von unserem bewussten Denken. Im entspannten Zustand der Hypnose bekommen Sie leichter Zugang  zu den Bereichen, in denen die Ursachen für belastende Themen und Gefühle verborgen sind -  Zugang zu unterbewussten Schichten der Seele und ihrer Konflikte. Wenn Verletzungen und negative Gefühle im Unterbewusstsein gespeichert sind, macht es Sinn, sie auch von dort wieder ans Licht zu bringen - als Grundlage für Veränderung und Heilung.  Die Aufmerksamkeit wird dabei von der gewohnten Orientierung der Oberfläche abgezogen und nach innen gewendet. Durch den nach innen gerichteten Fokus wird die Erinnerungsfähigkeit und das visuelle Vorstellungsvermögen erhöht. So kann sich der Klient etwa in frühere unbewältigte Situationen wieder hineinversetzen und sie nun mit Unterstützung des Therapeuten auflösen. z.B. unbewältigte Konflikte mit früheren Bezugspersonen, traumatische Erlebnisse oder unbewusste Verstrickungen. Wir verwenden Hypnose als wirkungsvollen Weg, Menschen in ihrer Öffnung für ihre tieferen seelischen Vorgänge zu unterstützen. Im Zustand der Hypnose können Zeiträume betreten werden, die der bewussten Erinnerung normalerweise nicht zugänglich sind – selbst Erlebnisse vor der Geburt. So werden vergangene oder zukünftige Situationen unmittelbar emotional erlebbar, als würden sie im Hier und Jetzt passieren. Die Beschäftigung mit Hypnose führt auch dazu, einen bewussteren Umgang mit Sprache zu erlernen und auch bewusster hinzuhören, wie andere Menschen mit Sprache umgehen. Dabei wird oft deutlich, wie Menschen mehr oder weniger unbewusst hypnotische Sprachmuster verwenden, mit denen sie sich selbst und andere Menschen in angenehme oder aber auch unangenehme Gefühlszustände und Überzeugungen bringen. Werden Sie bewusster - hören Sie genauer hin - außen und innen! Hypnose ist eine hervorragende Wahrnehmungsschulung, da der Fokus nach innen geht und unser eigener Körper immer als Indikator fungiert. Sich selbst wieder zu spüren - wahrnehmen, was sich gut anfühlt und was nicht - ist die Basis für die Fähigkeit, authentisch und selbstbewusst JA! zu sagen, wenn wir Ja fühlen und meinen und NEIN! zu sagen, wenn wir Nein fühlen und meinen. Hypnose ist nicht gleich Schlaf: Sondern eine Konzentration auf eine Idee, einen Gedanken, einen Körperteil, eine Suggestion, etc..
Therapie und Coaching
INSTITUT FÜR SYSTEMISCHE HYPNOTHERAPIE
Bildquellen: © Kleylein R. Lopatitsch, N. Svojtka, P. Heinrich,  Pixelio
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